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Lassen Sie Ihre Katze oder Ihren Kater kastrieren !!!

Sonstige - Nachrichten

Jährlich verschwinden unzählige Katzen scheinbar spurlos. Jedes Tier ist ein Einzelschicksal, dessen Leben und Tod mit erheblichen Schmerzen und Leiden verbunden ist.

Mit einem halben Jahr bereits ist die Katze geschlechtsreif. Kätzinnen werden mehrfach im Jahr rollig. Die Überlebenschancen der Jungtiere sind bei freilebenden Katzen zwar gering. Die Tiere haben dennoch enorm viele Nachkommen. Bei einer  Kätzin kann mindestens zweimal im Jahr Nachwuchs mit sechs bis acht Jungen möglich sein. Für den Tierfreund bietet sich daher ein trauriges Bild: Elende, verkommene und halb verhungerte Katzen, geplagt von Katzenschnupfen, Katzenseuche, Leukose, Augenkrankheiten, befallen von Flöhen und Würmern.  Die frei lebenden Tiere einzufangen und zur Behandlung und Weitervermittlung in Tierheime aufzunehmen, ist, vor allem für ältere Katzen, keine Hilfe. Katzen, die längere Zeit in Freiheit gelebt haben, lassen sich in der Regel nicht mehr an ein Leben in häuslicher Gemeinschaft gewöhnen. Sie sind scheu und ängstlich und immer auf Fluchtmöglichkeit bedacht. Sie leiden beim Aufenthalt im Tierheim. Deshalb sollten die Tiere nach tierärztlicher Untersuchung, Kastration und Kennzeichnung wieder in ihren gewohnten Lebensraum entlassen werden. Ein zusätzliches Problem besteht darin, dass die meisten Tierheime bereits mit abgegebenen Hauskatzen - oft der "überraschende" Nachwuchs des geliebten "Stubentigers" - vollständig überbelegt sind. Es gibt für Tierfreunde nur einen Weg, das Katzenelend einzudämmen: Wir dürfen nicht zulassen, dass sich frei lebende, aber auch im Haus gehaltene Katzen weiter unkontrolliert vermehren. Daher unser eindringlicher Appell: Lassen Sie Ihre Katze oder Ihren Kater kastrieren!!! Das Gerücht, eine Katze könne erst kastriert werden, nachdem sie einmal geworfen habe, hält sich leider hartnäckig. Diese Behauptung entbehrt sich jeglicher Grundlage. Um konsequent Nachwuchs zu verhindern, sollten die Tiere bereits vor der Geschlechtsreife kastriert werden. Sollten Sie Besitzer eines unkastrierten Katers sein, bedenken Sie, dass auch Ihr Kater möglicherweise auf seinen Streifzügen das Katzenelend vergrößert. Folgen Sie unserem Aufruf und lassen Sie Ihr Tier kastrieren. Sie können damit einen direkt wirksamen Beitrag zur Bekämpfung des Katzenelends leisten.  (Quelle: Deutscher Tierschutzbund e. V. Bonn )