Aktuelle Meldungen

  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow

Spendenaufruf für Paula

Handlungsbedarf - Spendenaufruf

Spendenaufruf für Paula

Hallo, kennt ihr mich noch?

Seit ich bei meiner „Für-immer-Familie“ eingezogen bin, geht es mir hier sehr gut. Alle sind nett zu mir – ich bin zwar die Kleinste –werde aber von Allen Familienmitgliedern auch am meisten geknuddelt. Ich habe euch als Besucher im Tierheim und auch Tierheim Quedlinburg.

Nun brauche ich aber doch wieder Hilfe von Euch.

Seit einigen Wochen habe ich Schmerzen und diese werden immer schlimmer. Meine Familie und meine Tierärztin ließen mich röntgen und dann waren alle auf einmal furchtbar traurig – HD hab ich sagen sie, also Hüftgelenk-Dysplasie und starke Arthrosen. Die Schmerzmittel dagegen vertrage ich nicht so gut – mir schmeckt mein Essen nicht mehr. Und das obwohl meine Familie schon extra Futter für mich kauft, dass die Entzündungen hemmt und die Schmerzen der Arthrose lindern soll. Einzige Behandlungsmöglichkeit für mich:

Ein Künstliches Hüftgelenk zur Behandlung der Hüftgelenk-Dysplasie beim Hund: Eine Hüftgelenk-Dysplasie lässt sich durch den Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks (Gelenkersatz, Totale Endoprothese, TEP) behandeln. Hierbei ersetzt der Tierarzt das gesamte Hüftgelenk durch ein künstliches Gelenk.

Das ist aber sehr teuer. Die rechte Seite ist bei mir schlimmer, deshalb möchte ich euch bitten, helft meiner Familie bei der Bezahlung dieser OP für mich. Meine Familie hat zwar für uns Hunde gespart, um eventuelle Tierarztkosten etc. zu übernehmen – ich sprenge aber mit meiner Operation (3.500,00 € pro Seite) doch den Rahmen. Damit haben wir alle nicht gerechnet.

Wenn Ihr Helfen möchtet freue ich mich sehr! Bitte sendet dem Tierschutzverein Derenburg - Blankenburg e.V. eine Spende mit dem Stichwort „Paula“
Bank Harzsparkasse
IBAN DE51 8105 2000 0320 2679 46
BIC NOLADE21HRZ

 

Informatives Nebenbei: Eine Hüftgelenk-Dysplasie (HD) beim Hund ist eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks. Der Oberschenkel-Kopf liegt nicht ausreichend tief in der Hüftpfanne und ist locker. Das Hüftgelenk renkt sich dadurch teilweise oder komplett aus (Subluxation, Luxation). Durch die Reibung des lockeren Gelenks degenerieren der Knorpel und der Knochen; es bildet sich eine Arthrose (Gelenkverschleiß) aus, was für den Hund sehr schmerzhaft ist.

 

Hunde mit Hüftgelenk-Dysplasie bewegen sich nicht mehr gerne, vor allem das Aufstehen bereitet ihnen Probleme, der Gang wird „wackelig“. Bei Bewegung hat der Hund Schmerzen und manchmal knacken die Gelenke. Hunde leiden nicht von Geburt an unter einer Hüftgelenk-Dysplasie; die „lockere Hüfte“ bildet sich im Wachstum aus. In meiner Wachstumsphase war ich mit meinem Bruder ja leider noch in der Putenmastanlage und bekam selten Futter. Eine komplette Heilung der Hüftgelenk-Dysplasie ist zurzeit nicht möglich und es gibt keine Behandlung, die ganz vermeiden kann, dass durch die Hüftgelenk-Dysplasie wieder eine Arthrose (Gelenkverschleiß) beim Hund entsteht.

Für mich kommt folgendes nicht in Frage:

  • Therapie nur mit Schmerzmitteln: Dafür bin ich zu jung. Ein Magengeschwür wäre früher oder später die Folge.
  • Denervierung: Nerven für Schmerzübertragung werden durchtrennt und ausgekratzt – auch dafür bin ich zu jung und die Ergebnisse sind auch fraglich. Positiv verlaufene OP´s zeigen auch nur Erfolg / Schmerzfreiheit für 0,5 bis 2 Jahren.
  • Eine weitere Operation bei der Hüftgelenk-Dysplasie des Hundes ist die Femur-Kopf-Hals-Resektion. Der Tierarzt entfernt dabei den Oberschenkel-Kopf des Hundes, und das Bindegewebe bildet eine Verbindung zwischen dem Becken und dem Oberschenkel aus. Hunde, die unter dauerhaften Schmerzen leiden, können durch diese Operation an Lebensqualität gewinnen. Für diese Operation bin ich leider zu groß und zu schwer. Die Operation wird eher bei kleineren Hunderassen empfohlen.